DNL steigt ab und beweist trotzdem Moral

U20 - DNL-News

25.03.2018 22:4825.03.2018 22:48 | geschrieben von Dirk Wohlgemuth

DNL steigt ab und beweist trotzdem Moral

Zwei Siege am Wochenende reichen nicht für den Klassenerhalt

Am Samstag gastierte der EV Füssen in der erdgas schwaben Arena. Um die Liga halten zu können, mussten mindestens zwei Siege her.

Der ESV Kaufbeuren startete gut in die Partie und ging bereits in der 3. Minute durch Julian Becher in Führung. In der 9. Spielminute kamen die Gäste gefährlich vor das Tor der Kaufbeurer und konnten ausgleichen. Im weiteren Verlauf des 1. Drittels stand Kaufbeuren gut in der Defensive. Die Hausherren hatten noch einige gute Einschussmöglichkeiten, jedoch blieb ihnen ein weiterer Treffer vorerst verwehrt. Somit ging es mit 1:1 in die erste Pause.

Im Mittelabschnitt wurde das Spiel etwas ruppiger. Trotz einige Überzahlsituationen für beide Teams, blieb das Drittel torlos.

Im letzten Drittel erhöhte der ESVK das Tempo und ging in Überzahl durch Fabian Koziol mit 2:1 in Führung. Nun war der Bann gebrochen, Markus Lillich, John Boger und erneut Markus Lillich erzielten innerhalb 3 Minuten die verdiente 6:1 Führung. Der ESVK ließ nichts mehr anbrennen und ging als Sieger vom Eis.

Durch die Siege von Kaufbeuren und Garmisch war für den ESVK noch alles offen für den Verbleib in der Liga. Da Kaufbeuren allerdings auf die Schützenhilfe aus Riessersee angewiesen war, erwarteten alle Spieler mit Spannung das Ergebnis der Mittagspartie Riessersee gegen Weißwasser. Vierzig Sekunden vor Ende gab Riessersee das Spiel mit 7:6 aus der Hand und begrub damit die Kaufbeurer Chancen für den zweiten Tabellenplatz.

In dem folgenden Spiel des ESV Kaufbeuren am Sonntag ging es nur noch für den ES Weißwasser um den Aufstieg in die DNL Division 2. Doch die Mannschaft um Trainer Reiner Höfler zeigte Moral.

Das Spiel begann ganz nach dem Geschmack der Gäste. Bereits in 2. Minute nützte Weißwasser ein Überzahl und ging in Führung. Im weiteren Verlauf begann Kaufbeuren mehr zu laufen und kam zu guten Chancen. David Diebolder ließ die Kaufbeurer Farben erstmal jubeln und erzielte den Ausgleich. In der 10. Minute musste der ESVK in Unterzahl agieren. Hier nützte Fabian Koziol einen Fehler der Gäste aus und erzielte den 2:1 Pausenstand.

Im Mitteldrittel erhöhte Justin Volek auf 3:1. Doch Weißwasser gab sich noch nicht geschlagen und verkürzte zum 3:2. Aufgrund einiger Strafzeiten auf beiden Seiten sahen die Zuschauer im 2. Drittel einige Tore. Fabian Koziol traf zum 4:2, ehe die Gäste in Überzahl den erneuten Anschlusstreffer erzielten. Knapp 2 Minuten später konnte Weißwasser zum 4:4 ausgleichen.

Zu Beginn des letzten Drittel agierte Kaufbeuren in Überzahl und Leon Kittel traf zum 5:4. Kurz darauf baute Christian Guran die Führung auf 6:4 aus. In der 49. Minute brachte Markus Lillich den ESVK endgültig auf die Siegerstrasse und erhöhte auf 7:4. Weißwasser verkürzte zwar noch auf 7:5, den Schlusspunkt setzte dann Justin Volek zum Endstand von 8:5.

Damit schließt Kaufbeuren die Relegation auf dem dritten Platz mit einem Punkt Rückstand ab. Der ESVK spielt damit in der kommenden Saison in der DNL Division 3 und rutscht damit aus der Gruppe der 16 besten Teams aus Deutschland ab.

Nun heißt es für die Verantwortlichen des ESVK die durchwachsene Saison zu analysieren, aufzuarbeiten und in der kommenden Spielzeit den Wiederaufstieg in Angriff zu nehmen.

Bericht: Andreas Kittel
Foto: Helmut Bauer

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